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14. Dezember 2020

Der Heimweg

 


 


 Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...

 


Klara will am liebsten nicht zu Hause, da ihr dort nur unheil bevorstehen tut. Dann telefoniert sie mit Jules, er begleitet gewisse Leute am Telefon nach Hause, doch Klara ist sich nicht sicher ob sie ihn angerufen hat. Wovor hat Klara so eine Angst nach Hause zu gehen und warum denkt sie an Selbstmord. Und wer ist Jules wirklich. Eine gut geschriebene Geschichte und eine gute Spannung drin, da fiebert man auch selber mit. Ich wäre nie darauf gekommen, dass der gewisse Kalender Killer diese Person ist, da kommt man am Anfang wirklich nicht drauf. Bin zufrieden mit diesem Buch, kann es auch Empfehlen wer sowas gerne lesen tut.

 



8. Juni 2020

Das Geschenk




Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben - und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.


Milan ist ein Analphabet, ob er vor dem Unfall schon lesen konnte, dass weiß er nicht mehr. Eines Tages bemerkt er einen Hilferuf von einem Mädchen und versucht alles daran ihr zu helfen, dabei soll ihm seine Freundin helfen. Doch was steht hinter dem Hilferuf und wer ist das Mädchen. Eine wirklich tolle und spannende Geschichte. Besonderes gut fand ich, dass man die Texte auch so lesen konnte wie Milan sie lese tut, dass ist eine gute Idee gewesen. Das Ende hätte ich nicht gedacht, dass es nochmal zu etwas Interessanten ging. Die Sicht hat man auch noch von anderen Charakteren gelesen und nicht nur von Milan, der die Hauptperson ist. Was das Geschenk ist, erfährt man im Buch, dass verrate ich nicht.





1. November 2019

Der Insasse



Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt Guido T., der im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einsitzt, auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.
Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängnis-Krankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.
Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Dachte er. Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ...
 
Der kleine Max verschwand vor einem Jahr und alle gehen davon aus das der kleine Junge nicht mehr leben tut. Tim geht um herauszufinden was mit seinem Sohn  passiert ist freiwillig in eine Psychiatrie. Findet er die Wahrheit und ist er die Person die er zu glauben scheint.
Das Buch war ganz gut geschrieben, war am Ende doch was verwirrt aber nach 2 Seiten ging es dann wieder. Hätte mit dem Ende nicht gerechnet, aber so war es ganz gut. Interessant war das die Stadt vorkam wo ich wohne.  
 
 
 

14. März 2018

Flugangst 7A





Nach der Teilnahme an einem Flugangst-Seminar geht Mats, erfolgreicher Psychiater, an Bord des Langstreckenflugs Buenos Aires–Berlin. Schon kurz nachdem er seinen Platz eingenommen hat, muss er feststellen, dass er sich auf die falschen Ängste vorbereitet hat: Es ist keine Turbulenz, kein Druckabfall und keine Terrorwarnung, die ihn in einen entsetzlichen seelischen Ausnahmezustand treibt. Sondern der Anruf eines Unbekannten …
Mats ist vor einiger Zeit nach Buenos Aires ausgewandert, damals aber per Schiff. Heute steigt er das erste Mal in ein Flugzeug, wird es ein ruhiger Flug oder bekommt er zu viel Angst. Nele seine Tochter ist Schwanger und erwartet ihr erstes Kind, sie bat ihren Vater Mats das er zu ihr nach Berlin kommt. An dem Tag platzte Nele ihre Fruchtblase und sie fährt mit dem Taxi ins Krankenhaus, doch im Krankenhaus kommt sie nie an, sondern wurde Entführt. Mats bekommt im Flugzeug Anrufe von einem Unbekannten und stellt ihm ein Ultimatum das diese Maschine nicht in Berlin laden darf sonst stirbt seine Tochter mit Baby. Eine spannende Herrausforderung und wie wird Mats sich entscheiden.
Man liest die Geschichte aus der Sicht von Mats, aber auch von Nele, Feli und noch anderen neben Charakteren. Es ist interessant geschrieben, da man so einen Einblick hat, was nun im Flugzeug los ist und was in Berlin gemacht wird. Ich fand es ist eine gute Geschichte, nur das Ende etwas traurig, so hätte man nicht gedacht, dass die Story enden wird. 




22. Januar 2017

Das Paket





Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...


Emma hat als kleines Mädchen einen Unsichtbaren Freund, der nachts mit ihr sprechen tut, doch ihre Eltern glauben es nicht und schicken sie zum Psychologen. Viele Jahre später, ist Emma verheiratet und hat einen guten Job. Doch eines Abends, als sie in einem Hotel übernachtet kommt der größte Alptraum ihres Lebens. Sie wird Vergewaltigt und ihre Haare werden abrassiert. Dich glaubt ihr das jemand? Wochen später nimmt sie ein Paket für ihren Nachbarn an, denn sie bis lang überhaupt noch nicht kennt, obwohl sie seit jahren dort wohnt. Mit diesem Paket geht der nächste Alptraum erst los. Ich fand die Geschichte gut geschrieben und hatte viele spannende Stellen mit drin. Man kann während des lesens auch gut miträtseln wer nun der Frisur ist. Ich wäre nie auf den waren Täter gekommen, deshalb war ich verwundert am Ende. Aber es ist ein gut gelungenes Buch und wäre für jeden was der gerne Psychothriller lesen tut.